„Freedom – Passion – Change“ – Leipzig am Tag der Deutschen Einheit

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Freedom – Passion – Change. Unter diesem Motto steht der Weltkongress 2014 in Leipzig. Damit werden nicht nur Grundgedanken des JCI-Creed aufgegriffen, sondern auch ein wichtiger Teil der (deutschen) Geschichte. Am heutigen 3. Oktober feiern wir in Deutschland den „Tag der Deutschen Einheit“, vor allem für deutsche Bürger aus der ehemaligen DDR – zu der auch Leipzig gehörte – ein Tag, der für Freiheit steht. Die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten im Jahr 1989/1990 nahm ihren Ursprung u.a. in den Montagsdemonstrationen in Leipzig, wo sich engagierte Bürger mit großer Leidenschaft trotz hohem persönlichem Risiko für den Wandel einsetzten.

„Als die Mauer fiel, habe auch ich als Jugendlicher gebannt vor dem Fernseher gesessen und mit meinen Eltern die Ereignisse verfolgt“, so COC-Direktor Götz von Waldeyer-Hartz. „Es ist ein tolles Gefühl, 25 Jahre später in der Stadt, deren Bürger so mutig für die Freiheit kämpften, einen internationalen Kongress zu veranstalten und die JCI-Welt dort zu Gast zu haben. Ein WEKO unter dem Motto „Freedom – Passion – Change“ drückt aus, was unsere ostdeutschen Mitbürger von damals bewirken konnten und was wir JCI als „young active citizens“ überall auf der Welt als gemeinsames Ziel haben.“

Nicht nur historisch ist das Motto also bedeutsam. Es symbolisiert auch das, was JCI heute ausmacht: aktive Bürger, die sich mit freiem Willen und freien Entscheidungen leidenschaftlich für positive Veränderungen einsetzen.

…ein Blick zurück in die Geschichte

1949 wurde Deutschland geteilt, es gab von da an mit der Bundesrepublik Deutschland (BRD) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) zwei deutsche Staaten. 1961 ließ die Regierung der DDR die Berliner Mauer und einen bewachten Zaun entlang der deutsch-deutschen Grenze bauen. Erst vierzig Jahre später sollten die Deutschen wieder zu einem Volk zusammenwachsen und der eiserne Vorhang fallen.

Im Sommer 1989 wurden in der DDR, ermutigt durch die Politik des damaligen sowjetischen Regierungschefs Michail Gorbatschow, Forderungen nach Veränderungen laut. Unzufriedene DDR-Bürger trafen sich in Kirchen und Gemeindehäusern. In Leipzig begannen die sogenannten "Montagsdemonstrationen" mit den bekannt gewordenen Rufen der Bürger: "Wir sind das Volk". Die Demonstrationen waren erfolgreich. Am 18. Oktober trat Erich Honecker von seinem Amt als Staatsratsvorsitzender der DDR zurück. Als Folge von Massendemonstration am 4. November auf dem Berliner Alexanderplatz trat schließlich die gesamte DDR-Regierung am 7. November zurück und wenige Tage später fiel die Mauer. Das war ein wichtiger Impuls für den Fall des Eisernen Vorhangs.

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